Fraport-Chef will Lärmanstieg begrenzen

29.06.2010 11:30 Uhr
Stefan Schulte
Fraport-Chef Stefan Schulte gab erste Details aus dem Maßnahmenpaket zur Lärmminderung am Frankfurter Flughafen bekannt
© Foto: Fraport

Erste Details aus Maßnahmenpaket bekanntgegeben: Geänderte Anflugrouten, technische Eingriffe und Lärmpausen

Frankfurt/Main. Den Lärmanstieg am wachsenden Frankfurter Flughafen will der Betreiber Fraport gemeinsam mit anderen Akteuren begrenzen. Fraport-Chef Stefan Schulte nannte in einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau" (Dienstag) erste Details eines Maßnahmenpakets, das am Nachmittag von Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) vorgestellt werden soll. Beteiligt sind unter anderem die Deutsche Flugsicherung, der Fluggesellschaftsverband Barig und die Lufthansa.

Laut Schulte ist unter anderem geplant, die Anflugrouten besser an den Siedlungsräumen vorbeizuführen und die Flugzeuge länger in der Höhe zu halten, um den Lärm am Boden zu mindern. Auch sollen die Boeing 737-Jets der deutschen Lufthansa technisch leiser gemacht und steilere Abflugwinkel erprobt werden.

Mit Inbetriebnahme der neuen Landebahn am größten deutschen Flughafen im Herbst 2011 wird die Lärmbelästigung wegen des deutlich erhöhten Flugverkehrs absolut ansteigen. Fraport und andere Luftfahrtunternehmen streben zum Ausgleich eine Minderung des Lärms an. Für besonders stark betroffene Regionen soll es auch "Lärmpausen" geben, kündigte Schulte an.(dpa)

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