Fraport AG für Planungssicherheit beim Ausbauverfahren

08.07.2003 10:07 Uhr

Bund soll Kostenträgerschaft für Sicherheitsdienstleistungen übernehmen

Frankfurt/Main. Zum offiziellen Auftakt der Initiative "Luftverkehr für Deutschland", der die Deutsche Flugsicherung GmbH, die Frankfurter Flughafengesellschaft Fraport AG, die FMG Flughafengesellschaft München GmbH und die Deutsche Lufthansa AG angehören, trafen sich gestern die Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführer der Unternehmen mit Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe in Bonn. Ziel der Initiative sei es, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu festigen und Voraussetzungen zu schaffen, um am künftigen weltweiten Wachstum des Luftverkehrs teilzuhaben, teilten Fraport und die FMG mit. Dr. Wilhelm Bender, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, erklärte, Fraport stehe dafür ein, den Ausbau der Luftverkehrs-Infrastruktur am Standort Frankfurt zügig durchzuführen und an der Verbesserung der Rahmenbedingungen für diesen Infrastrukturausbau mitzuwirken. Der Fraport-Vorstandsvorsitzende betonte, dass die Rückendeckung der Bundesregierung und der hessischen Landesregierung für den Bau einer neuen Landebahn und eines neuen Terminals am Frankfurter Flughafen besonders wichtig sei. Neben dem Ausbau sei auch der Bau einer Werfthalle für die künftige Airbus A380-Flotte der Lufthansa ein vorrangiges Ziel der Fraport AG. Die Initiative wird erstmals im September 2003 tagen. Das Konzept sieht vor, dass die Beteiligten innerhalb von eineinhalb Jahren den Reformbedarf analysieren und geeignete Lösungsvorschläge in den Bereichen Wettbewerbssituation, EU-Außenbeziehungen, Sicherheit, Standortfragen und Zusammenarbeit der Verkehrsträger erarbeiten. (vr/dpa)

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