Ihren Überdruss über immer neue und im Ergebnis weithin nutzlose europäische und nationale Bestimmungen formulierten kürzlich die Teilnehmer eines regionalen TLF-Verbandskongresses in Nordfrankreich. Belgische und britische Gäste pflichteten ihnen bei. Wirklich einheitlich sei bislang nur die EU-Währung. Der zunehmenden Konkurrenz aus Osteuropa komme man mit alledem nicht bei. Die Gastgeber beklagten, dass das heimische Transportgewerbe seit 1991 in der EU mehr als sechs Prozent Marktanteil verloren habe. Was die Rentabilität angehe, belegten die Franzosen den letzten Platz in der Union. Die Gründe dafür seien im sozialen Bereich zu suchen. Die Kluft zwischen der zulässigen monatlichen Kilometer-Leistung der Fahrer und den Betriebskosten sei zu groß. So dürfe ein britischer Fahrer bis zu 4000 Kilometer im Monat mehr fahren als ein französischer. (vr/jb)
Frankreichs Transportgewerbe sieht sich im Hintertreffen
TLF-Verbandskongress beklagt schlechte Rentabilität