Brest/Frankreich. Der nordwestfranzösische Seehafen Brest hat ein umfangreiches Ausbauprogramm gestartet. Ziel ist, auch modernere Containerschiffe mit größerem Tiefgang abfertigen zu können. Dazu wird etwa das Hafenbecken ausgebaggert. Die Kapazität soll laut Medienberichten bis zum Jahre 2020 auf 5,1 Millionen Tonnen respektive 60.000 Container pro Jahr ausgebaut werden und in fünf Jahren schon vier Millionen Tonnen erreichen. Damit könnten in Brest Schiffe mit 13 Metern Tiefgang und Ladungen von 80.000 bis 100.000 Tonnen anlegen. Sollte sich bis dahin der Bedarf danach als real erwiesen haben, will die Hafenbehörde auch die zweite Ausbauphase bis 2020 in Angriff nehmen. Die Arbeiten zur Erweiterung des multimodalen Terminals von momentan 15.000 auf 25.000 Quadratmeter haben schon begonnen. 2006 war das Umschlagsvolumen auf 2,4 Millionen Tonnen zurückgegangen, hat sich seitdem aber wieder verbessert. Es dürfte in diesem Jahr auf 30.000 Container kommen und sich 2008 durch die neu eingerichtete CMA-CGM-Linie Brest-Rotterdam noch weiter verstärken. (jb)
Frankreich: Ausbau des Seehafens Brest
Der Hafen will seine Kapazität bis 2020 auf 60.000 Einheiten pro Jahr erhöhen