Frankfurt und Amsterdam: Frachtumschlag nach dem 11. September

14.01.2002 16:42 Uhr

Beide Airports halten trotz Rückgangs an Ausbaumaßnahmen fest

Die Terroranschläge vom 11.September 2001 und die dadurch beschleunigte Krise in der Weltluftfahrt haben ihre Spuren in den Ergebnissen der beiden großen europäischen Luftverkehrs-Drehscheiben Frankfurt/Main und Amsterdam-Schiphol hinterlassen. Beide Airports verweisen aber darauf, dass die Folgen dieser beiden Ereignisse im Vergleich zum direkten Wettbewerb geringer ausfallen. Die Fraport AG verzeichnet für den Fracht-Umschlag einen Rückgang um sechs Prozent auf knapp 1,5 Millionen Tonnen. Das Luftpostaufkommen lag mit 141.110 Tonnen um 0,1 Prozent über dem Vorjahr. An Starts und Landungen weist die Fraport für das Berichtsjahr 456.452 Flugzeugbewegungen aus (plus 0,5 Prozent). Über Amsterdam gingen rund 1,18 Millionen Tonnen Fracht und damit 3,3 Prozent weniger als 2000. Auch für das laufende Geschäftsjahr stellt sich Flughafen-Chef Gerlach Cerfontaine auf einen erneuten Verlust im Frachtgeschäft ein. Dennoch werde der Airport an seinen Ausbauvorhaben festhalten. Die neue (fünfte) Start- und Landebahn werde im November fertig gestellt sein. Frankfurt und Amsterdam gehören zu den Gründungsmitgliedern der Airport-Kooperation Pantares. Indes haben die Fraport AG und das Land Rheinland-Pfalz als Gesellschafter der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH eine Aufstockung des Gesellschafterkapitals von3,5 Millionen Euro auf 30,5 Millionen Euro beschlossen. Die Mittel fließen in den Ausbau des Airports im Hunsrück. Die Maßnahme unterstreiche die Bedeutung Hahns für den Ausbau des Frankfurter Flughafens, heißt es. (vr/eha)

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