Frächter-Skandal in Österreich: Fakten ignoriert

15.02.2002 17:43 Uhr

Bis zu 25.000 alpenländische Lkw in Luxemburg zugelassen

Das Unternehmensgeflecht von Karl Kralowetz steht nach der Verhaftung des Inhabers offensichtlich vor dem wirtschaftlichen Absturz. Über die Luxemburger Firmen United Cargo Lux und Soteco wurde nach Informationen der lokalen Gewerkschaft das Konkursverfahren eröffnet, die in Wien registrierte Firma UCL-Hispano stehtin einem Vergleichsverfahren. Die Kralowetz-Gruppe repräsentiert allerdings nur die Spitze des Eisbergs. Der österreichische Sozialminister Herbert Haupt informierte die Öffentlichkeit, dass in Luxemburg 20.000 bis 25.000 Lkw alpenländischer Unternehmen registriert sind. Sie alle sollen nun konkret überprüft werden. Bis vor wenigen Wochen haben die österreichischen Behörden das seit längerer Zeit bekannte Problem ignoriert. Bereits im Dezember 2000 wies nämlich der Luxemburger Arbeitsminister Franz Biltgen darauf hin, dass österreichische Frächter zu den aggressivsten und skrupellosesten in seinem Land zählen. (vr/rv)

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