Die Aktie der Frankfurter Flughafengesellschaft Fraport wird am 11. Juni erstmals an der Börse gehandelt. Dies teilte das bisher rein staatliche Unternehmen am Freitag in Frankfurt mit. Privatanleger sollen die Flughafen-Aktie voraussichtlich vom 28. Mai bis 7. Juni zeichnen können, institutionelle Investoren einen Tag länger. Die Preisspanne und die Höhe des Preisvorteils für Frühzeichner sollen am letzten Maiwochenende (26./27. Mai) bekannt gegeben werden. Frühzeichner können bis zum 1. Juni von dem Preisvorteil profitieren. Ausgegeben werden laut Fraport bis zu 22,7 Millionen Stückaktien. Dazu komme eine Mehrzuteilungsoption bis zu 3,4 Millionen Aktien. Für Privatanleger aus der Rhein-Main-Region sei eine bevorrechtigte Zuteilung vorgesehen. Damit wolle das Unternehmen seine enge Verbundenheit mit dem Umland zeigen. Die Frühzeichnungsfrist für die mehr als 13.000 Mitarbeiter des Unternehmens begann am 2. Mai. Am 21. Mai soll ein vorläufiger Börsenprospekt vorgelegt werden. Für 2001 erwartet die Flughafengesellschaft erneut mehr Passagiere und Fracht und will das Angebot an Geschäften und Dienstleistungen für Flughafenbesucher erweitern. Der Umsatz des Unternehmens stieg im vergangenen Jahr auf gut drei Milliarden Mark. Der operative Gewinn (EBITDA) wuchs um 21,2 Prozent auf gut 1,04 Milliarden Mark (rund 530 Millionen Euro). (vr/dpa)
Flughafengesellschaft Fraport geht im Juni an die Börse
Vorläufiger Börsenprospekt wird am 21. Mai vorgelegt