Helsinki. Die finnische Fährreederei Finnlines hat den Umsatz im zweiten Quartal 2009 im Vergleich zum ersten Quartal leicht steigern können. Von April bis Ende Juni betrug der Umsatz 124 Millionen Euro. Das sind fast sechs Prozent mehr als im ersten Quartal. Allerdings liegen diese Zahlen immer noch um 37,5 Prozent unter den Erlösen des Vorjahrszeitraums. Im Vergleich zum ersten Quartal ist es auch gelungen, den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 15 Millionen zu steigern. Im ersten Quartal war das EBITDA des Unternehmens mit minus 0,2 Millionen Euro noch negativ. Finnlines-Chef Uwe Bakosch, der erst seit Juni an der Spitze der Reederei steht, ist angesichts des schlechten Marktumfeldes zufrieden mit dem Halbjahresergebnis. Die Rückgänge beim Transportvolumen im Ostseeverkehr setzten sich im ersten Halbjahr weiter fort. Von Januar bis Mai sanken die finnischen Importe per Seeschifffahrt (Container, LKW und Trailer) um 26 Prozent der Export um fast 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig gingen die Mengen der über die Ostsee transportierten Laster und Trailer von Südschweden nach Deutschland um 23 Prozent zurück. Finnlines geht nicht davon aus, dass sich das Marktumfeld im Laufe des Jahres verbessert, erwartet allerdings Effekte der im Unternehmen angestoßenen Maßnahmen, zu denen unter anderem die Verringerung der Kapazitäten zählt. (diwi)
Finnlines kämpft mit sinkenden Frachtmengen
Finnische Fährreederei verzeichnet im ersten Halbjahr Rückgänge beim Transportvolumen im Ostseeverkehr