Die Deutsche Bahn ist trotz Milliardenbelastungen für Züge und Schienennetz optimistischer geworden. Dank zusätzlicher Zahlungen vom Bund rechnet Europas größtes Verkehrsunternehmen damit, bis 2005 nur noch um 13,5 Milliarden Mark unter dem ursprünglich prognostizierten Betriebsergebnis zu liegen. Dies erfuhr die dpa am Mittwoch aus Bahnkreisen. Im Herbst vergangenen Jahres war Bahnchef Hartmut Mehdorn in einer ersten Schätzung noch von 20 Milliarden Mark Planabweichung ausgegangen. Die DB AG wollte zu den Zahlen mit Blick auf die Aufsichtsratssitzung am 14. März nichts sagen. Nach einem Gewinn in vergangenen Jahr wird die Bahn 2001 als Folge ihres Sanierungsprogramms voraussichtlich einen Verlust von mehr als einer Milliarde Mark einfahren. Dieser soll sich in den kommenden beiden Jahren wieder deutlich reduzieren. 2004 sollen schwarze Zahlen erreicht werden, bestätigten Bahnkreise einen Bericht der Süddeutschen Zeitung. (vr/dpa)
Finanzplanung der Bahn bis 2005 um Milliarden optimistischer
Bis 2005 nur 13,5 Milliarden Mark unter Plan statt 20 Milliarden