„Für die letzte Meile auf die sichere Seite“ heißt ein Pilotprojekt des Bundesumweltministeriums, mit dem der Einsatz besonders umweltfreundlicher Fahrzeuge im regionalen Verteilerverkehr gefördert werden soll. Die sechs teilnehmenden Unternehmen wollen insgesamt 670 Erdgas-Lieferfahrzeuge anschaffen. Das Umweltministerium gewährt dafür Zuschüsse von bis zu 4000 Euro pro Fahrzeug. Am Projekt beteiligt sind DHL, TNT, Trans-o-flex, der UPS-Partner Gentner Transporte, das Deutsche Rote Kreuz sowie Telekom-Tochter T-Com. Die angeschafften Fahrzeuge müssen besonders sauber und leise sein. Zur Zeit erfüllen nur Fahrzeuge mit Erdgasantrieb die strengen Voraussetzungen. „Die derzeitige Debatte um Feinstaub und Fahrverbote zeigt, dass wir mit dem Projekt zur rechten Zeit gekommen sind“, sagte Albrecht Hoffmann, Leiter des Referats Förderungsangelegenheiten im Bundesumweltministerium. „Die Projektpartner werden unter Beweis stellen, dass es schon heute wirtschaftliche und umweltfreundliche Alternativen zu herkömmlichen Antrieben gibt“, so Hoffmann weiter. Der Ansatz, auf Technik statt auf Fahrverbote zu setzen, sei an einem High-Tech-Standort wie Deutschland die angemessene Antwort auf die Lösung drängender Umweltprobleme. (aw)
Feinstaub: Technik statt Fahrverbote
Pilotprojekt soll umweltfreundliche Lieferfahrzeuge fördern