Stuttgart. Die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) hat heute in Stuttgart einen Luftreinhalte- und Aktionsplan vorgestellt, mit die Feinstaubbelastung in der Landeshauptstadt verringert werden soll. Der Aktionsplan, der vom Regierungspräsidium Stuttgart ausgearbeitet wurde, umfasse insgesamt 36 Einzelmaßnahmen. Gönner: „Wir können die betroffenen Gebieter vom Verkehr nicht völlig abriegeln.“ Deshalb sei ein differenziertes Vorgehen notwendig. Wesentlicher Bestandteil des Aktionsplanes bilden gestaffelte Fahrverbote. Bereits zum 1. Januar 2006 werde es zu einem Durchfahrverbot für LKW ab einem zulässigem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen kommen. Der Lieferverkehr bleibt ausgenommen sowie die Bundesstraße 10 mit den Abzweigen B14 Richtung Waiblingen und B27/B27a Richtung Kornwestheim. Ab Juli 2007 soll es Fahrverbote für alte Dieselfahrzeuge mit einem schlechteren Standard als Euro 2 geben, die keine entsprechenden Partikelfilter nachgerüstet haben, sowie für Ottofahrzeuge ohne geregelten Katalysator. Ab 2012 sollen die Fahrverbote auf Dieselfahrzeuge ausgeweitet werden, die einen schlechteren Standard als Euro 3 haben und über keinen entsprechenden Partikelfilter verfügen. (tbu)
Feinstaub: Stuttgart verbietet LKW-Transitverkehr
Aktionsplan will ab 1. Januar 2006 den LKW-Durchgangsverkehr aus der Stadt verbannen