Das Unternehmen teilte bei der Vorlage der Quartalszahlen in Memphis mit, dass der Zuwachs bei den bodengebundenen Dienstleistungen den Rückgang im Luft-Express-Geschäft ausgleiche. Viele Kunden würden in wirtschaftlich schlechten Zeiten das zwar langsamere aber auch deutlich billigere Angebot nutzen. Der Geschäftsbereich FedEx Ground haben gut ein Drittel an Volumen zulegen können. Dies liege auch daran, dass schätzungsweise täglich 140.000 bis 150.000 Päckchen mehr transportiert würden, die vorher vom Wettbewerber UPS befördert worden wären. Dies liege daran, das verunsicherte Kunden einen Teil ihres Geschäfts auf UPS-Konkurrenten verlagert hätten. Als Grund nennt das Unternehmen die langen Verhandlungen zwischen UPS und der Transportgewerkschaft die in einen Streik hätten münden können. Mittlerweile haben sich die Parteien zwar auf einen neuen Tarifvertrag einigen können, dennoch geht FedEx davon aus, einen Teil des neu gewonnen Geschäfts auch behalten zu können. Im Ende August abgeschlossenen Quartal hat FedEx den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf 5,4 Milliarden US-Dollar gesteigert. Der Jahresüberschuss kletterte im gleichen Zeitraum um 45 Prozent auf 158 Millionen US-Dollar. Da das Unternehmen mit einer Konjunkturbelebung ab Dezember rechnet, geht der Integrator davon aus, im laufenden Geschäftsjahr alle Kennzahlen verbessern zu können.
FedEx profitiert von ängstlichen UPS-Kunden
Der US-amerikanischen Logistikdienstleister FedEx hat seinem Konkurrenten UPS Kunden abgegraben und den Gewinn im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2002/2003 um fasst die Hälfte gesteigert.