Berlin. Mit dem Kennzeichnungssystem will Ifco seinen umlaufenden Behälterbestand erstmals überwachen und besser disponieren können. Langfristig werde hierfür die RFID-Transponder-Technologie zum Einsatz kommen, glaubt Pohler. Noch sei diese aber zu teuer und noch nicht zuverlässig genug. Ifco hat sich deshalb für den Einsatz von Farbpunkten zur individuellen Kennzeichnung der einzelnen Kisten entschieden. Diese Farbpunkte werden auf allen Seiten der Kiste aufgebracht und halten auch die hohen Reinigungstemperaturen in den Kistenwaschanlagen aus. Herkömmliche Digitalkameras erfassen die Farbpunkte mit ihrer jeweils individuellen Farbschattierung am Erfassungspunkt. 250 Kisten auf einer Palette lassen sich in wenigen Sekunden erfassen, so Pohl. Derzeit testet Ifco das System in Frankreich. Bis Ende des Jahres sollen dann sechs Millionen Kästen in den USA mit dem Farbpunkt versehen werden. Wann das System in Europa eingeführt werden soll, steht noch nicht fest. Die zugehörige Software ist so ausgelegt, dass später statt Farbpunkten auch RFID-Transponder oder andere Sensoren verwendet werden können. Auch Ifco-Kunden sollen das System für die Verfolgung ihrer Waren benutzen können.
Farbpunkt statt RFID
Der Mehrwegbehälterpoolbetreiber Ifco will seine mietbaren Lebensmittelkisten mit so genannten Farbpunkten (Colour Dot) kennzeichnen. Dies teilte Ifco-CEO Karl Pohler gestern auf der Berliner Messe Fruit Logistica <i>LOGISTIK</i> inside mit.