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Fahrermangel: Fehlender Nachwuchs bei Lkw-Fahrern bleibt bestehen

In der DACH-Region änderte sich bisher nichts an der akuten Fahrermangel-Lage
© Foto: Michael Reichel/dpa/picture-alliance

In Österreich, Deutschland und der Schweiz erreicht die Zahl der Führerscheinneulinge bestenfalls das Niveau von 2019.


Datum:
17.01.2023
Autor:
Stefan May/ Stefanie Schuhmacher
Lesezeit:
3 min
1 Kommentare

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Weiterhin bleibt der Lkw-Fahrermangel in Österreich ein großes Problem. Wie die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) berichtet, fehlt es an ausreichend Nachwuchs. Bei den Berufsfahrern von Lkw und Bussen konnten die Corona-bedingten Rückgänge beim Berufseinstieg nicht mehr geschlossen werden, heißt es in einer WKO-Aussendung.

Zwar wurde mit 3300 neuen Lkw-Fahrern im Jahr 2022 wieder das Niveau des Berufszugangs von 2019 erreicht. Es fehlen rückwirkend betrachtet jedoch jeweils 500 Berufskraftfahrer bei der Güterbeförderung dauerhaft, sagt Joachim Steininger, Obmann des Fachverbandes der Fahrschulen und des Allgemeinen Verkehrs.

Jobkiller Stau

Die Lücke bleibt auch in Deutschland aufrecht: Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) verzeichnete 2019 insgesamt 19.950 erfolgreich bestandenen Lkw-Prüfungen im Ausbildungsberuf zum Berufskraftfahrer oder nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz. Danach fiel die Zahl 2020 auf 17.383. Im Jahr 2021 lag sie mit 19.051 weiter unter dem Wert von 2019. Die Zahlen für 2022 werden im Frühjahr 2023 vorliegen.

Auch die Schweiz kennt das Problem: „Der Fahrermangel in der Schweiz hat sich mit Corona weiter verschärft“, sagt André Kirchhofer vom Schweizerischer Nutzfahrzeugverband Astag. „Jobkiller Nummer eins sind die jährlich steigenden Staus.“

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KOMMENTARE


Frank Rüdiger

23.01.2023 - 09:14 Uhr

Wenn sich im Gewerbe nichts ändert wird sich auch beim Fahrermangel nichts ändern.Ändert am Gehalt und verbietet das be u. entladen und sorgt für Ruheplätze und Sanni Anlagen für die Fahrer,dann klappt es auch mit dem Nachwuchs.


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