München. In dem von ihr beschriebenen System werden Daten als Abbilder von komplexen Systemen und Beziehungen dargestellt. Dem zyklischen Vergleich von Ist- mit Soll-Werten für die entscheidungsrelevanten Kennzahlen folgt eine summarische Bewertung der Situation über Aggregationsstufen an Hand von wenigen Spitzenkennzahlen. „Auf diese Weise kann das heute noch oft vorherrschende Bauchgefühl bei der Bewertung von IT-Outsourcing-Maßnahmen – etwa bei Kriterien wie Termintreue oder Prozessqualität – durch eine objektive Bewertung abgelöst werden“, so die Diplom-Ingenieurin. Wesentlicher Erfolgsfaktor für das Kennzahlensystem sei es, den Informationsbedarf seiner Nutzer und die zu verwendenden Datenquellen auf Basis eines intensiv diskutieren Zielsystems und konkreter Maßnahmenfolgerungen sorgfältig zu ermitteln. Da es laut Hofmann in der Praxis üblicherweise hinreichend viele Kennzahlen gibt, bestehe die Gefahr, dass Controlling und Management unkritisch auf Vorhandenes zurückgriffen, aber nicht das notwendige Instrumentarium haben, das sie für ihre konkrete Steuerungsaufgabe zielgerichtet benötigten. Sie finden den ausführlichen Fachbeitrag in unserer Online-Rubrik (Fachwissen) zum kostenlosen Download (PDF).
Fachwissen: Kennzahlensystem statt Bauchgefühl
Elke Hofmann, Senior Consultant im Communication Consulting der Siemens AGzeigt, wie durch die Definition eines Kennzahlensystems mit so genannten Key-Performance-Indikatoren (KPIs) es möglich wird, Outsourcing-Dienstleistungen effizient zu controllen.