So lag der Umsatz des Konzerns mit rund 33,4 Milliarden Euro um 2 Prozent höher als im Vorjahr. Der Gewinn, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) stieg um 7,1 Prozent auf rund 2,6 Milliarden Euro. Um 4,6 Prozent konnte der Konzerngewinn (net profit) gesteigert werden, der im Jahr 2001 bei rund 1,6 Milliarden Euro lag. Damit hat der Konzern seine eigene Prognose, angekündigt war eine Ebita-Steigerung von rund fünf Prozent, übertroffen. Weniger rosig sind dagegen die Aussagen des Vorstandsvorsitzenden Klaus Zumwinkel zum laufenden Geschäftsjahr: "Für das Jahr 2002 erwarten wir eine Fortsetzung des Erfolgskurses für den Konzern, allerdings wird es schwierig, unser operatives Ergebnis erneut zu übertreffen." Eine exakte Prognose blieb der Postchef aber schuldig. Besonders positiv hätten sich die Bereiche Express und Logistik entwickelt. Es scheint fast so als komme der Konzern mit der Integration der in letzter Zeit erworbenen Unternehmen voran. Die Genauen Zahlen zu den einzelnen Sparten gibt das Unternehmen Anfang April bekannt. Erneut wehrte sich der Konzern gegen Spekulationen, das Unternehmen müsste wegen angeblich zu unrecht erhaltener Umsatzsteuerbefreiungen mehrere hundert Millionen Euro an den Fiskus zurückzahlen.
Ex-Staatskonzern mit guten Zahlen
Die Deutsche Post World Net konnte im Geschäftsjahr 2001 erneut Rekordzahlen bei Umsatz und Ergebnis erzielen.