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EVG und Grüne: Bund soll auf DB-Dividende verzichten

EVG-Vorsitzender Alexander Kirchner
© Foto: dapd/Clemens Bilan

Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft hat ihre Forderung nach einer ausreichenden Finanzierung der Bahn wegen witterungsbedingter Zugausfälle bekräftigt


Datum:
04.01.2011
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Berlin. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat ihre Forderung nach einer ausreichenden Finanzierung der Bahn wegen witterungsbedingter Zugausfälle bekräftigt. Der Bund solle deshalb auf die ab 2011 geplante Bahndividende von 500 Millionen Euro pro Jahr verzichten, erklärte der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner.

Der Vorsitzende des Verkehrsausschuss des Bundestages, Winfried Hermann, sagte, die Bahn solle das Geld in das Schienennetz investieren. Kirchner kritisierte, dass die Bundesregierung nicht mehr Qualität und gleichzeitig Geld aus dem Unternehmen ziehen könne. Die 500 Millionen Euro "werden dringend gebraucht, um in mehr Personal, in gute Infrastruktur und in modernes Wagenmaterial zu investieren". Mittel- bis langfristig müsse der Bund die Investitionen in die Schiene erhöhen.

Das Bundesverkehrsministerium lehnte einen Verzicht auf die Dividende ab, forderte aber wegen der Winterprobleme ebenfalls mehr Investitionen der Deutschen Bahn. "Wir müssen feststellen, dass das technische Material bei der Bahn ganz offensichtlich nun den zweiten Winter sich als nicht ausreichend erwiesen hat", sagte Verkehrs-Staatssekretär Klaus-Dieter Scheurle. Im DB-Aufsichtsrat müsse besprochen werden, "wie wir die Investitionen erhöhen, damit wir mehr Material, mehr Reserve zur Verfügung haben, um diese Ausfälle zu vermeiden". Darauf habe er sich mit Bahnchef Rüdiger Grube in einem Gespräch geeinigt. (jök)

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