Bis 2005 will Österreich durch neue Schifffahrtslinien auf der Donau 2,5 Millionen Tonnen Güter von der Straße auf den Wasserweg bringen. Für dieses Pilotprojekt will die Regierung in Wien Umweltprämien gewähren, die von der EU-Kommission jetzt in einer jährlichen Höhe von umgerechnet zwei Millionen Mark genehmigt wurden. Der Transport jedes Containers soll je nach Größe mit rund 20 bis 50 Mark unterstützt werden. Das Fünfjahresprogramm ergänzt nach Ansicht von EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio die EU-Bemühungen um die Förderung einer Transportverlagerung. Ein weiterer Pluspunkt sei die Einbeziehung der osteuropäischen Nachbarstaaten. Das Pilotprogramm sieht vor, in der Zeit von 2001 bis 2005 drei Prozent des im Donaukorridor angesiedelten Frachtverkehrs von und nach Österreich auf neue Binnenschiffsrouten umzudirigieren. (vr/dw)
EU unterstützt Donau-Projekt
Pilotprojekt soll drei Prozent des im Donaukorridor transportierten Frachtverkehrs auf neue Binnenschiffsrouten umleiten