Die EU-Vorschriften zur Tierbeförderung werden den neuesten Erkenntnissen nicht mehr gerecht und müssen überarbeitet werden. Das ist das Fazit eines Berichts, den der Wissenschaftliche EU-Ausschuss für Tiergesundheit und Tierschutz jetzt in Brüssel vorlegte. Gefordert werden höhere Lkw-Decks und neue Maximalfahrzeiten. Der Transport sehr junger Tiere sollte verboten werden. Der Ausschuss rät zur qualifizierten Ausbildung des Personals, das sich unterwegs um die Tiere kümmert. Pferde seien nur noch in Einzelboxen zu transportieren. Verwiesen wird auf Transportgefahren für die Übertragung von Krankheiten. Das habe der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche bewiesen. Deshalb ist nach Ansicht der Wissenschaftler der Kontakt zwischen transportierten und anderen Tieren auf ein Minimum zu beschränken. Die EU-Kommission will die Anregungen prüfen und gegebenenfalls neue Gesetzesinitiativen starten. (vr/dw)
EU-Regeln für Tiertransporte unzureichend
Experten fordern höhere Lkw-Decks und neue Fahrzeitenregelung