Hannover. Auf der IT-Messe Cebit wurde heute die EU-Initiative "RFID in Europe" vorgestellt. Gefördert von der Europäischen Kommission arbeiten seit dem 1. März 25 RFID-Institutionen aus 17 Mitgliedstaaten in Arbeitsgruppen zu verschiedenen RFID-Themen zusammen Zum Start des Netzwerks "RFID in Europe" erklärte EU-Kommissarin Viviane Reding, dass sie davon ausgeht, dass RFID künftig mit vielen Anwendungen sowohl wirtschaftliches Wachstum fördern als auch soziale Bedürfnisse abdecken werde. RFID schaffe die Grundlage für ein besseres und sichereres Gesundheitswesen, ein erheblich verbessertes Supply Chain Management sowie ein kostengünstiges Umweltmonitoring für eine saubere und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Zukunft. Reding sprach sich für einen proaktiven Ansatz für Europa aus, um von den Vorteilen der RFID-Technologie zu profitieren, und stellte heraus, dass die EU-Kommission für Bürger, Verbraucher und Unternehmen Wahlmöglichkeiten, Transparenz und Kontrollmöglichkeiten im Thema RFID fördern wolle. Dem deutschen „Informationsforum RFID“ wurde in diesem Rahmen die Leitung des Arbeitspaketes "Public Awareness" übertragen, das sich mit der Entwicklung eines Modells einer einheitlichen RFID-Kennzeichnung, Aufklärungskampagnen zu RFID einschließlich des Austausches von Best Practice Beispielen sowie der externen Kommunikation und Einbindung relevanter Stakeholder zum Thema Akzeptanz befassen wird. Neben dem Thema "Public Awareness" wird es im Rahmen des Projektes Arbeitspakete zur Analyse der Technologieentwicklung, zur Unterstützung von Pilotprojekten, zum Abbau von Marktzutrittschranken insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, zur Vernetzung der existierenden europäischen Standardisierungsinitiativen und zur möglichen Vernetzung mit RFID-Regulierungsinitiativen in anderen Regionen geben. (ak)
EU-Initiative "RFID in Europe" vorgestellt
Auf der IT-Messe Cebit wurde heute die EU-Initiative "RFID in Europe" vorgestellt