Für eine engere Wirtschaftskooperation zwischen den Grenzgebieten Deutschland-Österreich, Italien-Österreich und Österreich-Ungarn genehmigte die EU-Kommission drei "Interreg"-Programme zur Finanzhilfe. Zu ihren Schwerpunkten gehört auch die Verbesserung der Verkehrswege. Die deutsch-österreichische Grenzregion mit 3,7 Millionen Einwohnern erhält bis 2006 Fördergelder in Höhe von umgerechnet fast 190 Millionen Mark. Davon fließt die Hälfte aus EU-Töpfen und der Rest aus nationalen und privatwirtschaftlichen Quellen. Profitieren davon werden Schwaben, Ober- und Niederbayern sowie Oberösterreich, Tirol, Salzburg und Vorarlberg. Das Gesamtbudget für die italienisch-österreichische Zusammenarbeit beträgt für die nächsten fünf Jahre rund 140 Millionen Mark. Für Österreich und das EU-Kandidatenland Ungarn wurden 120 Millionen Mark bewilligt. (vr/dw)
EU-Fördergelder für deutsche Grenzregion
Profitieren von dem Programm werden Bayern und Schwaben