Die Lübecker Hafengesellschaft (LHG) will für 25 Millionen Euro ein neues Büro- und Terminalgebäude am Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde bauen. In dem Hafenhaus sollen Büros für die 400 LHG-Mitarbeiter sowie für Reedereien und andere Hafenkunden entstehen, sagte der Geschäftsführer der LHG, Manfred Evers, am Montag. Im Erdgeschoss soll die Passagierabfertigung untergebracht werden. Der Skandinavienkai wird zur Zeit um 30 Hektar erweitert. Noch unklar ist nach Angaben von Evers, wann mit dem Bau des Hafengebäudes begonnen werden soll. "Wir gehen von rund 30 Firmen als Mieter aus und werden erst mit dem Bau beginnen, wenn wir durch Vorverträge die Auslastung zu mindestens 90 Prozent gesichert haben", sagte Evers. Zur Zeit werde noch geprüft, ob die LHG selbst den Bau finanziert oder ob das Gebäude privat gezahlt werden soll. Auf keinen Fall komme dazu Geld aus dem Stadthaushalt, sagte Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe. Die LHG ist zu 100 Prozent im Besitz der Hansestadt Lübeck. (vr/dpa)
Erweiterung des Lübecker Hafens
Für 25 Millionen Euro soll ein neues Büro- und Terminalgebäude entstehen