Anlass sei die Unternehmensentwicklung seit der Erstnotiz am Neuen Markt gewesen. Diese habe für Lorenzo bedeutet, permanent im Blickpunkt der Öffentlichkeit zu stehen. Besonders bei Kursschwankungen seien Analysten und Investmentbanken auf Lorenzo zugekommen, die sie für diese Kursbewegungen verantwortliche machten und hätten nach Gründen für vermeintliche Käufe gefragt. Dauernd seien Rechtfertigungen und Begründungen erwartet worden, die man nicht hätte geben können, heißt es in der Anzeige. Weiter ist da zu lesen, dass einige Investmentbanken, die bei Umplazierungen nicht berücksichtigt worden seien, für schlechte Stimmung bezüglich Thiel gesorgt hätten. Diese habe dem Wert des Unternehmens geschadet. Da Lorenzo ein Schutz seiner Investiton vor diesen ungerechtfertigten Angriffen nicht mehr möglich gewesen sein, habe man die Beteiligung deutlich reduziert.
Erklärungsversuche im Fall Thiel
Zu Tiefstpreisen und ohne jeden Kommentar hatten sich zwei Thiel Logistik-Großaktionäre fast vollständig aus ihrer Beteiligung zurück gezogen. Erst Tage danach folgen erste Erklärungen.