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Emissionsreduktion: Deutsche Seehäfen suchen Schulterschluss

Will ergänzende oder alternative Maßnahmen zu festen Landstromanlagen erörtern: das Gemeinschaftsprojekt ZeroEmission@Berth
© Foto: Christian Charisius/dpa/picture-alliance

Neun Häfen der fünf deutschen Küstenländer kooperieren im Rahmen der Initiative ZeroEmission@Berth für weniger Emissionen an den Schiffsliegeplätzen.

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Oldenburg. Die Hafengesellschaft Niedersachsen Ports hat im Juni eine Absichtserklärung für das Gemeinschaftsprojekt ZeroEmission@Berth unterzeichnet. Ab September arbeiten die Hafenpartner demnach daran, ergänzende oder alternative Maßnahmen zu festen Landstromanlagen aufzuzeigen. So solle zur Emissionsreduktion während der Schiffsliegezeiten im Hafen beigetragen werden. Eine mögliche Umsetzung dieser Maßnahmen soll gemeinsam mit den Reedereien erfolgen, um einen Schulterschluss zwischen allen Teilen der maritimen Wirtschaft zu erreichen.

Das Gemeinschaftsprojekt ist eine Initiative des norddeutschen Seehafennetzwerkes bestehend aus Umweltexpertinnen und -experten aus den neun Seehafengesellschaften der fünf norddeutschen Küstenländer: Hamburg Port Authority, Bremenports, Brunsbüttel Ports, Port of Kiel, Niedersachsen Ports, Jade Weser Port, Rostock Port, Lübeck Port Authority und Seehafen Wismar. Das Projekt wird durch das Maritime Cluster Norddeutschland unterstützt und hat eine Laufzeit von sieben Monaten.

„Mit dieser Kooperation der großen Hafengesellschaften setzen wir ein deutliches Zeichen für eine nachhaltige Hafenentwicklung in Norddeutschland. Wir können so auf breiter Basis Wissen austauschen, Innovationen fördern und für mehr Tempo bei der Lösungsfindung sorgen“, sagt Holger Banik, Geschäftsführer der Niedersachsen Ports.

Zu den Zielen des Projekts zählen unter anderem das Aufzeigen technologieoffener Alternativen/Ergänzungen für eine stromnetzbasierte externe Bordstromversorgung am Liegeplatz sowie von technologieoffenen Alternativen zum Betrieb von Schiffen ohne Einsatz fossiler Treibstoffe. (mh)

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