Frankfurt. Der aktuelle BME/NTC Research Einkaufsmanager-Index (EMI) lag im Dezember bei 51.7 Punkten (Vormonat: 49.9) – und damit wieder über der 50.0-Punkt-Marke, die Wachstum von konjunktureller Schwäche trennt. Neue Produktlinien und erfolgreiche Werbekampagnen sowie der Lageraufbau auf Kundenseite haben zu größerer Nachfrage nach deutschen Industriegütern geführt, so der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME). Zum 17. Mal in Folge stiegen die Orders aus dem Ausland, insbesondere aus den USA, China, Ostasien und Osteuropa. Es gab Hinweise darauf, dass die Unternehmen die gestiegenen Einkaufspreise durch eine Erhöhung der Arbeitsproduktivität wett zu machen versuchten. Auf Grund des leicht nachgebenden Ölpreises stiegen die Preise allerdings so langsam wie seit acht Monaten nicht mehr. Im Berichtsmonat Dezember konnten die Unternehmen die hohen Einkaufspreise über höhere Verkaufspreise an ihre Kunden weitergeben, so der BME.
EMI: Wieder moderates Wachstum in der Industrie
Laut dem aktuellen Einkaufsmanager-Indes (EMI) sind die deutschen Industrieunternehmen nach einem kleinen Durchhänger im November wieder auf Wachstumskurs.