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Edeka-Logistikzentren: Verhandlungen sollen Streik beenden

Nach einem unbefristeten Ausstand von 300 Mitarbeitern will der Arbeitgeberverband weiterverhandeln

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Freienbrink/Mittenwalde. Edeka-Logistik-Mitarbeiter machen Druck: In zwei genossenschaftlichen Zentren der Edeka in Freienbrink (Oder-Spree) und Mittenwalde (Dahme-Spreewald) sind am Montag etwa 300 Beschäftigte in einen unbefristeten Streik getreten. Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft wollen die Mitarbeiter nach einem jahrelangem tariflosen Zustand einen Tarifvertrag erreichen. Der Arbeitgeberverband für den genossenschaftlichen Großhandel Brandenburg kündigte unterdessen an, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Verdi-Sprecherin Sabine Zimmer sagte der „Deutschen Presseagentur", dass es nach acht Verhandlungsrunden bisher nicht gelungen sei, einen Tarifvertrag ähnlich wie für die anderen Beschäftigten des Groß- und Außenhandels in Brandenburg abzuschließen. Die 2000 betroffenen Beschäftigen der Teilbranche seien bislang erheblich schlechter gestellt als die übrigen Mitarbeiter im Groß- und Außenhandel.

Die Geschäftsführerin des Arbeitgeberverbandes, Judith Röder, sagte auf Anfrage: „Wir wollten die ganze Zeit verhandeln." Seit 1996 liege der Tarifvertrag brach. Die schwierige Situation begründete sie mit dem umfangreichen zu behandelnden Themen, die nicht nur Löhne und Gehälter, sonder auch den Manteltarifvertrag berührten. Bei den Einkommenstarifen gibt es nach ihren Angaben nur noch einen einzigen strittigen Punkt: eine Laufzeit von 22 oder 24 Monaten. (dpa) 

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