-- Anzeige --

E-Fuels: Globale Rahmenbedingungen notwendig

E-Fuels_Flaeschchen
Für den Markthochlauf sowie die Entwicklung einer globalen E-Fuels-Industrie fehlen derzeit die Rahmenbedingungen
© Foto: eFuels Forum GmbH

Für einen Markthochlauf der E-Fuels müsse die Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen, fordert das eFuels Forum. Diskutiert wird das Thema Anfang September in München.


Datum:
30.08.2023
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit:
3 min
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

Man begrüße die Initiative von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP), auf der internationalen eFuel Conference in München am 4. September 2023 E-Fuels als Lösung zum Erreichen der Klimaschutzziele voranzubringen, erklärten die „eFuel GmbH“ und das „eFuels Forum“. Auf Einladung des Bundesverkehrsministers diskutieren die Verkehrsminister der G7-Staaten sowie Vertreter der Europäischen Union und von anderen internationalen Institutionen auf der internationalen eFuel Conference am 4. September 2023 in München.

E-Fuels seien dazu geeignet, „die CO2-Emissionen im Verkehr um das erforderliche Maß reduzieren und damit dem Klimawandel erfolgreich begegnen zu können“, heißt es weiter. „Die international hochkarätig besetzte Konferenz ist ein wichtiges Zeichen, um die bedeutende Rolle von E-Fuels als globale Lösung zum Erreichen der Klimaschutzziele hervorzuheben“, betonte Lorenz Kiene, Geschäftsführer der eFuel GmbH und des eFuels Forums.

Die Politik müsse Rahmenbedingungen für den Markthochlauf und für die Entwicklung einer globalen E-Fuels-Industrie schaffen, wofür aus Sicht von Lorenz Kiene mehrere Schritte notwendig sind. „Unter anderem müsse man Unternehmen „Investitionssicherheit garantieren, damit für sie der Aufbau von Produktionsanlagen im industriellen Maßstab aus wirtschaftlicher Sicht attraktiv“ sei. In diesem Zusammenhang müssten international gültige Zertifizierungs- und Handelsstandards sowie Nachhaltigkeitskriterien festgelegt werden.

Ebenfalls sei es sinnvoll, so Keine weiter, die Besteuerung von Kraftstoffen zielgerichtet an ihren CO2-Neuemissionen statt wie bisher am Energiegehalt auszurichten. Dies würde dazu führen, dass nachhaltig produzierte Kraftstoffe im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen preislich wettbewerbsfähiger werden. Optimal wäre es, „alle CO2-Emissionen über einen internationalen Zertifikatehandel in ein Wettbewerbssystem einzubinden“.

Zudem schlug Keine sogenannte internationale Energiepartnerschaften vor. E-Fuels würden in den Regionen hergestellt, in denen regenerative Energie aus Wind und Sonne nahezu unbegrenzt für die Produktion zur Verfügung stehen, erklärte Kiene. Im Rahmen einer E-Fuels-Importstrategie „ohne Hemmnisse und Marktbeschränkungen“ könnten die flüssigen Grund- und Kraftstoffe sowie Methanol dann nach Europa transportiert, gegebenenfalls weiterverarbeitet und „in allen Verkehrsträgern eingesetzt“ werden, so Kiene.

-- Anzeige --
-- Anzeige --

Die VerkehrsRundschau auf LinkedIn

Vernetzen Sie sich gerne mit uns und erfahren Sie wichtige Neuigkeiten aus dem Transportlogistikgewerbe, News aus der Redaktion, Events und Hintergrund-Stories.


ARTIKEL TEILEN MIT




-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.