Bonn. Die Kommission "EDV/Logistik und Informatik" im Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV) hat im Rahmen der letzten Kommissionssitzung am 6. November beschlossen, einen eigenen Arbeitskreis "RFID in Spedition und Logistik" einzurichten, der sich mit Anwendungen der Transpondertechnologie in der Logistik befasst. Die Kommission halte es für notwendig, sich mit dem Thema RFID intensiv auseinander zu setzen, heißt es in einer Mitteilung. Die Chancen für eine Einführung der Technologie in den Stückgutsystemen werden nach Meinung der DSLV-Experten jedoch "sehr zurückhaltend" beurteilt. Die Stückgutverkehre verfügten heute bereits über funktionsfähige Techniken zur Sendungsverfolgung, die auf Barcode basieren. Die hohen Kosten für die Einführung der RFID-Technologie und der fehlende Zusatznutzen stellten eine "kaum zu überwindende Hürde" dar, glauben die Spediteure. (vr/diwi)
DSLV gründet Arbeitskreis "RFID in Spedition und Logistik"
Baldige Anwendung der Transpondertechnik in Stückgutsystemen wenig wahrscheinlich