Der extreme Preiswettbewerb und zusätzliche Kosten, wie beispielsweise die Ökosteuer hätten die Kosten nach oben getrieben. Zuvor hatte Schroven auf der Jahrespressekonferenz des DPD in Frankfurt am Main das Ergebnis für das vergangene Geschäftjahr präsentiert. Das Gesamtvolumen in Europa sei um acht Prozent auf 355 Millionen Pakete gestiegen. Der Umsatz konnte von 1,51 Milliarden Euro um knapp sieben Prozent auf 1,61 Milliarden Euro gesteigert werden. Ergebniszahlen nannte er, wie immer, nicht. Dafür aber Zielvorgaben für das laufende Jahr. Demnach soll das Paketvolumen wieder um acht Prozent wachsen. Beim Umsatzwachstum geht die Geschäftsführung von einer Steigerung in zweistelliger Größenordnung aus. Das vor rund 25 Jahren als Kooperation mittelständischer Spediteure entstandene Unternehmnen gehört derzeit zu fünf Prozent der Spedition Zeitfracht, zu zehn Prozent der englischen Post und zu 85 Prozent der französischen Post, La Poste. Deren Paketchef, Claude Béglé schloss auf der Pressekonferenz nicht aus, das sein Unternehmen die restlichen fünfzehn Prozent auch noch übernimmt – sofern der Preis stimmt. Einen konkreten Zeitplan gibt es aber noch nicht. Nach der Deutschen Post und der niederländischen Post ist der DPD zum drittgrößten Kurier- Express- und Paketdienstleister Europas aufgestiegen.
DPD schlägt fünf Prozent drauf
Noch in diesem Frühjahr will der Deutsche Paket Dienst (DPD) seine Preise um fünf Prozent anheben, so Arnold Schroven, Sprecher der Geschäftsführung des Paketdienstleisters.