Dagegen wurde der Verlust, unter Einbeziehung der Restrukturierungskosten, von 12,6 Millionen Euro auf 29,2 Millionen Euro im Jahr 2001 mehr als verdoppelt. Neben den unter den Erwartungen liegenden Umsatzerlösen waren die in 2001 erfolgten umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen, insbesondere für Personalabbau, Sonderabschreibungen und Wertberichtigungen, sowie Maßnahmen zur Neupositionierung der strategischen Geschäftsfelder des Unternehmens die wesentlichen Ursachen für das negative Ergebnis. Zum 31. Dezember 2001 beschäftigte die Openshop Gruppe 161 Mitarbeiter. Bis Ende März 2002 wird sich die Mitarbeiterzahl auf etwa 90 reduzieren. Die liquiden Mittel und das Eigenkapital betrugen je zum Jahresende 2001 fast 61 Millionen Euro. Nach der Übernahme von USU muss das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr zeigen, dass der Umsatz wächst und die Verluste schrumpfen, sonst ist der beruhigend hohe aber eher wenig Rendite trächtige Kassenbestand irgendwann aufgebraucht.
Doppelter Verlust bei halben Umsatz
Die Openshop Holding hat nach vorläufigen ungeprüften Zahlen im Geschäftsjahr 2001 ihren Umsatz von 6,6 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2000 auf 3,5 Millionen Euro im vergangenen Jahr fast halbiert.