Mit der Überprüfung der Donau-Fahrrinne bei Novi Sad konnte die österreichische Firma Donautechnik jetzt endlich beginnen. Diese Vermessung ist die Grundlage für eine nachfolgende Beseitigung von Schifffahrts-Hindernissen. Die Hoffnung, dass danach bald eine ungehinderte Fahrt auf der serbischen Donau möglich ist, hält sich dennoch in Grenzen. Jugoslawien will nämlich die bestehende Pontonbrücke bis zur Fertigstellung einer neuen festen Brücke behalten. Und das dürfte zumindest bis zum Jahr 2004 dauern. Bis dahin soll die Behelfsbrücke zwar ein Mal pro Woche geöffnet werden, das kostet allerdings jedes Mal umgerechnet 185.000 Mark, die von den jeweils durchfahrenden Schiffen gemeinsam bezahlt werden müssen. Bodo Hombach, Koordinator des EU-Stabilitätspaktes am Balkan, kritisierte in Wien, dass die Räumung viel zu langsam voran gehe, obwohl dieser Verkehrsweg große wirtschaftliche Bedeutung für die gesamte Region habe. (vr/rv)
Donauräumung mit vielen Hindernissen
Freie Schifffahrt auf der serbischen Donau nicht vor 2004