Domino-Effekt durch Irankrieg

20.04.2026 11:12 Uhr
Schiffsverkehr durch den Irankrieg
Wochenlang war die Straße von Hormus für den Schiffsverkehr durch den Irankrieg quasi zu
© Foto: newlifestock/stock.adobe.com

Was als regionaler Konflikt begann, entwickelt sich zur globalen Krise: Gespräche mit Firmenchefs und Managern zeigen, warum der Irankrieg Lieferketten, Kosten und Investitionen gleichzeitig unter Druck setzt.

Vor dem Krieg war die Straße von Hormus in Deutschland nur Wenigen ein Begriff. Nach dem Angriff von Israel und den USA auf den Iran ist das anders. Die Meerenge verbindet den Persischen Golf im Westen und den Golf von Oman im Osten. Im Norden wird sie vom Iran begrenzt, im Süden vom Oman. Weitere wichtige Anrainerstaaten sind die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, Irak und Bahrain. Und an ihrer engsten Stelle ist die Straße von Hormus nur 33 Kilometer breit.

Nadelöhr für Erdöl und LNG

Ein echtes Nadelöhr. Doch für die Weltwirtschaft von immenser Bedeutung. "Rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Produktverbrauchs sowie fast ein Fünftel des globalen LNG-Handels passieren die Straße von Hormus jeden Tag, auch weil es zum Seetransport, vor allem bei LNG, keine belastbare Alternative gibt", berichtet Heena Nazir, Nahostexpertin von der bundeseigenen…

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