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Dienstleister vergeuden wertvolle Zeit an den Rampen

Wer wartet wie lange an der Rampe? Das Thema sorgt immer wieder für Diskussionsstoff
© Foto: photos.com

45,9 Prozent der Dienstleister warten durchschnittlich länger als eine Stunde auf die Abfertigung / Verlader wissen häufig um die Missstände an ihren Rampen


Datum:
16.06.2011
Autor:
Michael Cordes
1 Kommentare

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München. Die Debatte um die Wartezeiten der LKW an den Rampen von Industrie und Handel zwischen den Logistikdienstleistern und Verladern gewinnt an Brisanz. Jetzt liegen erstmals Zahlen vor, wie lange die LKW tatsächlich auf die Abfertigung warten müssen. Im Rahmen der Erhebung der Daten zum VerkehrsRundschau-Index sind die Logistikdienstleister und die Verlader nach den Wartezeiten befragt worden.

Das Ergebnis: Mehr als drei Viertel der befragten Dienstleister (78,0 Prozent) harren bei der Mehrzahl ihrer Warenempfänger mit ihren LKW durchschnittlich mehr als 30 Minuten aus, bevor sie be- oder entladen werden. 45,9 Prozent der Transportunternehmen müssen sogar länger als eine Stunde warten, bevor an der Rampe etwas passiert. 11,9 Prozent geben an, dass im Durchschnitt zwei Stunden vergehen, bevor die LKW abgefertigt werden.

Nicht ganz so schlecht fällt die Beurteilung der eigenen Rampen durch die verladende Wirtschaft aus. Überraschend ist, wie viele Verlader sich doch des Missstandes an ihren eigenen Abfertigungstoren bewusst sind: Immerhin 15,4 Prozent von ihnen bekennen, dass LKW bei ihnen durchschnittlich mehr als 60 Minuten an der Rampe warten müssen. Bei all diesen Zahlen handelt es sich nicht um Ausreißer, sondern um Durchschnittswerte.(cd)

Einen ausführlichen Bericht zu den Wartezeiten und wer die damit verbundenen Kosten trägt können Sie in der VerkehrsRundschau 24/2011 lesen, die am Freitag, 17. Juni, erscheint. Hier können Sie ein Abo bestellen! 

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KOMMENTARE


Politiker

16.06.2011 - 19:55 Uhr

Solange die Dienstleister auf Kosten der Fahrer und das eigene Personal sich in den Vergütungen unterbieten, tritt keine Änderung ein. Welcher Kaufmann, hier Rampenbesitzer, verzichtet auf kostenlose Dienstleistungen?


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