Erster Schritt war der Bau des neuen Zentrallagers in Hamburg. Von dort aus beliefert das Versandunternehmen Haushalte bundesweit mit Lebensmitteln. Besondere Anforderungen an die eingesetzte Warenwirtschaftssoftware (ERP) stellten die Haltbarkeitsbeschränkungen einiger Lebensmittel und die angestrebte hohe Lieferbereitschaft dar. Das setzt die stetige Kontrolle der Lagerbestände voraus. Zudem rechnet der Händler nach eigenen Angaben mit zunehmender Nachfrage, so dass die Erweiterbarkeit gegeben sein sollte. In den Bereichen Lager, Einkauf und Disposition kommt die Lösung des Anbieters von Unternehmenssoftware SoftM zum Einsatz. Auf dieser Basis entsteht eine Logistiklösung, die an das Auftragsmanagementsystem andockt. Die Auslieferung erfolgt binnen 24 Stunden durch den Hermes Versand, ebenfalls Otto-Tochter. Über den Online-Supermarkt können derzeit Kunden bundesweit 2500 Artikel –alles Trockenwaren - bestellen. Mit der neuen Logistik sollen Frischeprodukte, wie beispielsweise Fleisch, Molkereiprodukte und Tiefkühlwaren, hinzukommen. Diese können bisher nur die Hamburger bestellen.
Deutschlandweit frische Lebensmittel aus dem Web
Freitagnachmittag, Schubbsen und Drängeln vor den Supermarktkassen - Das hat bald ein Ende. Zumindest wenn es nach dem Versandhändler Otto geht. Mit einer neuen Distributionslogistik soll ganz Deutschland in den Genuß von Lebensmitteln aus dem Internet kommen können.