Deutsche Post mit deutlicher Gewinnsteigerung

10.11.2005 15:47 Uhr
zumwinkel
© Foto: Verkehrsrundschau online

Konzern verzeichnet mit 1,3 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten einen Zuwachs von 51 Prozent

Bonn. Die Deutsche Post hat heute ihre Zahlen für das laufende Geschäftsjahr 2005 bekannt gegeben. Danach ist der Konzerngewinn in den ersten neun Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr von 890 Millionen Euro um 51 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro angestiegen. Gleichzeitig hat sich das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (Ebit) um 19,9 Prozent auf rund 2,4 Milliarden Euro erhöht, während der Umsatz mit 32,5 Milliarden Euro im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres leicht um 2.5 Prozent gestiegen ist. „Wir haben unsere globale Strategie konsequent und erfolgreich fortgeführt und werden nach Abschluss der Exel-Übernahme weltweit der führende Logistiker sein“, so Konzernchef Klaus Zumwinkel. Bereits in den ersten neun Monaten des Jahres sei die Hälfte des Umsatzes außerhalb Deutschlands erwirtschaftet worden. Die Umsatzzahlen für den Unternehmensbereich Express gibt die Deutsche Post für die ersten drei Quartale mit 13,3 Milliarden Euro an, was einer Steigerung von 3,2 Prozent entspricht. Das Ebit habe bei 249 Millionen Euro gelegen. In der bisher schwierigen Region Americas habe das Umsatzplus sogar bei 4,3 Prozent gelegen und das Ebit sich von Minus von 436 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf nunmehr minus 264 Millionen verändert. Die Express-Tochter DHL haben in den USA in diesem Jahr die Servicequalität messbar erhöht, heißt es, Nun arbeitete das Unternehmen intensiv daran, Produktangebote und Kostenstrukturen zu verbessern. Der Unternehmensbereich Logistik (Luftfracht. Seefracht und Kontraktlogistik) habe sich in den ersten neun Monaten weiterhin positiv entwickelt und den Umsatz um 15,6 Prozent auf rund 5,7 Milliarden Euro steigern können. Im dritten Quartal habe der Zuwachs sogar bei 22,7 Prozent gelegen. Das operative Ergebnis im Unternehmensbereich sei in den ersten neun Monaten von 123 Millionen Euro auf nunmehr 221 Millionen Euro deutlich gestiegen. (tbu)

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