Deutsche Bahn strebt Ende Oktober an die Börse

20.08.2008 17:09 Uhr
Börse Bahn 290
Die Deutsche Bahn will einen Anteil von 24,9 Prozent an ihrer Tochter DB Mobility Logistics zum Kauf anbieten (Bild: ddp/DB)
© Foto: ddp/DB

Zeichnungsfrist für Aktien des Staatskonzerns soll offenbar den Zeitraum vom 13. bis zum 24. Oktober umfassen

Berlin/Frankfurt. Die Deutsche Bahn strebt Kreisen zufolge den 27. Oktober als Zeitplan für den Teilbörsengang des Transportgeschäfts an. „Dies ist das derzeitige Zieldatum", sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Dienstag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX und bestätigte damit einen Bericht des Wirtschaftsmagazins „Capital". Da die sogenannte Roadshow für Investoren bei Börsengängen meist zwei Wochen vor dem Emissionstermin beginnt, könne insofern von einer Zeichnungsfrist vom 13. bis 24. Oktober ausgegangen werden. „Der Zeitplan ist plausibel", sagte die Person. Die Bahn will einen Anteil von 24,9 Prozent an ihrer neuen Verkehrstochter DB Mobility Logistics zum Kauf anbieten. Bisher war in den Medien stets vom 5. November als erstem Handelstag die Rede gewesen. Ein Bahn-Sprecher bestätigte die Angaben nicht. Als Termin sei stets der Herbst genannt worden, zu einem konkreten Tag habe sich das Unternehmen nie geäußert. Ob es bei dem früheren Zeitpunkt bleibt, hängt nach Auskunft der informierten Person noch von einigen Kriterien ab. So komme es zum Beispiel darauf an, ob der Konzern die benötigten Informationen für den Wertpapierprospekt schnell genug zusammentragen und das Dokument fertigstellen könne. Auch angesichts des schwankenden Kapitalmarktumfeldes wolle sich die Bahn eine gewisse Flexibilität erhalten. Das Magazin hatte zudem berichtet, die Bahn erwarte einen Erlös von vier bis sechs Milliarden Euro. Der Bahn-Sprecher wollte diese Angabe nicht kommentieren. „Dazu haben wir uns nie geäußert, das sind alles nur Spekulationen", sagte er. (dpa/stb)

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