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Deutsche Bahn sieht steigende Nachfrage für Russlandverkehre

Duisburg und Moskau sind per Güterzug verbunden
© Foto: DB AG/Michael Neuhaus

Neue Containerzugverbindung „Moscovite" verbindet einmal pro Woche das Ruhrgebiet und die russische Hauptstadt Moskau


Datum:
06.07.2010
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St. Petersburg/Berlin. Eine neue Containerzugverbindung verbindet seit knapp einem Monat Duisburg und Moskau. Nach Angaben der Deutschen Bahn, ist dies der erste durchgängige Regelzug dieser Art. Unter der Bezeichnung „Moscovite" verkehrt der Zug in der Startphase zunächst einmal wöchentlich zwischen Deutschland und Russland. Die Fahrtdauer für die rund 2200 Kilometer lange Strecke beträgt sieben Tage.

„Den Testlauf haben wir damit erfolgreich bestanden", sagte diesen Dienstag Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Transport und Logistik der DB Mobility Logistics AG, am Rande der Global Rail Freight Conference in St. Petersburg. „Wir registrieren eine steigende Nachfrage der Kunden nach Logistikleistungen auf dieser Relation."

Der Zug wird von der Trans Eurasia Logistics (TEL) betreut, einem 2008 von den Partnern Deutsche Bahn und Russische Eisenbahnen (RZD) sowie den Gesellschaften Polzug, Kombiverkehr und Transcontainer gegründetem Joint Venture. Die Deutsche Bahn hält wie die RZD 30 Prozent der Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen. „Ziel unseres Joint Ventures ist es, Logistikleistungen im Containerverkehr zwischen Westeuropa und Russland aus einer Hand anzubieten und damit den Schienengüterverkehr auf dieser wichtigen europäischen Achse zu stärken und effizienter zu gestalten", sagte Alexander Hedderich, Vorsitzender von DB Schenker Rail.

Beladen waren die ersten Züge unter anderem mit elektronischen Produkten und Chemiegütern. Für die neue Verbindung „Moscovite" besteht nach Unternehmensangaben eine Zuglaufüberwachung auf der gesamten Strecke, ein Containerhandling am Abfahrts- und Ankunftsterminal sowie ein Service im Vor- und Nachlauf der Transporte. Dazu gehört auch die Bereitstellung von Containern. Für den durchgängigen Transport kommt der kombinierte CIM-SMGS-Frachtbrief zum Einsatz, der eine schnelle Zollabwicklung ermöglichen soll. In Brest, an der polnisch-weißrussischen Grenze, werden die Container schließlich auf die russische Breitspur umgeladen. (sb) 

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