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Der Van als Wachstumshoffnung

In den Autohäusern gehören Vans zu den Umsatz- und Ertragsbringern
© Foto: VR/Rocco Swantusch

Eine Vielzahl der Autohäuser handelt, vermittelt oder repariert auch Transporter / Die Van-Sparte verspricht auch künftig gute Geschäfte


Datum:
09.09.2010
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Münche. Fast 70 Prozent der Autohäuser, die neben den PKW auch Transporter anbieten, erwarten in den kommenden zwei Jahren ein Wachstum im Van-Bereich. Mehr als jeder Dritte (36 Prozent) der Befragten hält bis zu fünf Prozent Zuwächse für möglich. 27 Prozent glauben sogar an einen Anstieg zwischen fünf und zehn Prozent. Dies ist das Ergebnis des aktuellen "Autohaus pulsSchlag", einer monatlichen, bundesweiten Onlinebefragung unter Markenhändlern und markenunabhängigen Händlern, welche sich in dem Onlinebefragungspanel (aktuell rund 1400 Anmeldungen) registriert haben. Die Umfrage wird im Auftrag der Zeitschrift Autohaus durchgeführt, welche im gleichen Verlag wie die VerkehrsRundschau erscheint.

Mehr als zwei Drittel der Autohäuser hat Van-Kunden

Neben den Geschäftserwartungen zeigte die Umfrage, dass knapp jedes zweite Autohaus Vans bis 3,5 Tonnen im Angebot hat oder diese Fahrzeuge als Werkstattkunden betreut. Ein knappes Fünftel der Autohäuser kümmert sich sogar um Transporter bis 7,5 Tonnen. Das heißt, über zwei Drittel der Autohäuser hat mit Transportern zu tun. Beachtenswerte 92 Prozent der Händler deutscher Volumenmarken, worunter unter anderem VW, Ford und Opel zählen, haben Vans im Sortiment. Unter den Händler deutscher Premiummarken, was vorwiegend Mercedes-Benz-Vertreter sind, sind 46 Prozent im Transportergeschäft tätig. Bei den Vertretungen der großen Importfabrikate wie Fiat, Renault, Peugeot oder Citroen liegt die Quote bei über 75 Prozent. Markenübergreifend wird in jedem fünften Unternehmen der Transporterbereich aus dem normalen Handel herausgenommen und als Profit-Center organisiert. Im Schnitt erlösen die Händler über 13 Prozent ihres Umsatzes mit den Transportern und generieren damit durchschnittlich rund elf Prozent Ertrag. Einen Außendienst leisten sich allerdings nur 36 Prozent der Befragten, was in dem beratungsintensiven Geschäftsbereich überrascht.

Kurze Standzeiten sind absolute Pflicht

Wenig überraschend stehen bei den Autohauskunden kurze Wartungs- und Reparaturzeiten (83 Prozent), Ersatzmobilität (69 Prozent) und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis (68 Prozent) weit oben auf der Anforderungsliste an den Servicepartner. Lange Öffnungszeiten erwartet jeder zweite Kunde. Sehr zufrieden sind die Autohäuser mit der Zusammenarbeit mit den Transporterherstellern. Fast zwei Drittel der Händler fühlen sich hier gut aufgehoben. Auf der anderen Seite zeigt sich immerhin mehr als jeder Zehnte diesbezüglich unzufrieden. Mehr Infos zur Umfrage unter: www.autohaus.de. (rs) 

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