Die DaimlerChrysler AG, Stuttgart, rechnet nicht mit einer Gefährdung von Arbeitsplätzen in Deutschland. Trotz der schwachen Konjunktur für Lastwagen werde das Unternehmen keine Stellen streichen, sagte Eckhard Cordes, Nutzfahrzeugvorstand, am Montag bei der Vorstellung des neuen Mercedes-Benz-Vans Vaneo auf Kreta. Mit Arbeitszeitmodellen und befristeten Einstellungen könne der Nutzfahrzeughersteller der Lage in Deutschland, dem derzeit schwächsten Markt in Europa, entgegen wirken. Nach Angaben des Automanagers ist der Auftragseingang für Lkw über sechs Tonnen um mehr als 15 Prozent gesunken. Bereits am vergangenen Wochenende hat DaimlerChrysler für ihre defizitäre US-Lkw-Tochter Freightliner einen Sanierungsplan vorgestellt. Er sieht vor, 2700 Stellen zu streichen, drei Werke zu schließen und die Produktionskosten zu senken. Die Restrukturierung kostet 330 Millionen Dollar (365 Millionen Euro / 713 Millionen Mark). Das Unternehmen beschäftigte 1999 noch 25.000 Mitarbeiter. Seit diesem Zeitpunkt wurde die Zahl der Arbeitsplätze halbiert. (vr/dpa)
DaimlerChrysler plant keinen Stellenabbau
Arbeitszeitmodelle und befristete Einstellungen gegen Absatzflaute bei Lkw