Karlstein am Main. Beim insolventen Logistik- Dienstleister ComBase soll der Betrieb in vollem Umfang weitergeführt werden. "Wir prüfen derzeit, ob und wie das Unternehmen erfolgreich saniert und dauerhaft erhalten werden kann", teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Tobias Hoefer am Dienstag mit. Mit Kunden, Gläubigern und Mitarbeitern seien Gespräche aufgenommen worden. Die Löhne und Gehälter der 834 Beschäftigten seien über das Insolvenzgeld zunächst gesichert. Das Unternehmen aus Karlstein am Main (Landkreis Aschaffenburg) hatte am Freitag Insolvenzantrag gestellt. Die ComBase-Gruppe bietet nach eigenen Angaben weltweit Dienstleistungen in den Bereichen Logistik, Service und Kundenbetreuung für elektronische Produkte an. Die Töchter in der Schweiz und der Ukraine sollten weitergeführt werden, hieß es. Die österreichische Tochtergesellschaft hatte Mitte März Konkursantrag vor dem Handelsgericht Wien gestellt. (dpa)
ComBase: Betrieb läuft nach Insolvenz weiter
Sanierung und Erhalt wird geprüft / Löhne und Gehälter sind zunächst sicher