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CO2-neutrale Luftfracht: DB Schenker startet Angebot weltweit

DB Schenker startete sein erstes CO2-neutrales Luftfrachtangebot 2021 gemeinsam mit Lufthansa Cargo
© Foto: Lufthansa Cargo/Oliver Roesler

Der Logistikdienstleister bietet die Buchung von SAF ab sofort auf all seinen Flügen an. 11.000 Tonnen des Biokraftstoffes seien geordert worden.


Datum:
10.11.2022
Autor:
Stephanie Noll
Lesezeit:
2 min
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DB Schenker erweitert sein Portfolio an klimafreundlicheren Logistiklösungen: Ab sofort haben Kunden die Möglichkeit, Sustainable Aviation Fuel (SAF) für ihre Lufttransporte von jedem beliebigen Flughafen der Welt unabhängig von Flugzeugtyp und Fluggesellschaft zu wählen. Das teilte das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn am Donnerstag mit. Durch eine entsprechende Zuteilung des Biokraftstoffs sei es möglich, bis zu 100 Prozent der CO2-Emissionen zu vermeiden. „Wir haben große Mengen an Biokraftstoff gekauft, um die Dekarbonisierung unserer Industrie voranzutreiben“, sagte Jochen Thewes, CEO von DB Schenker.

Wie DB Schenker informiert, handelt es sich bei SAF um einen erprobten alternativen Kraftstoff, der aus erneuerbaren Abfall- und Reststoffen - etwa gebrauchtem Frittieröl - hergestellt wird. Das CO2, das bei der Verbrennung im Triebwerk freigesetzt wird, sei exakt das CO2, das der Atmosphäre während der Photosynthese der Pflanzen entzogen wurde, aus denen die Öle gewonnen werden. DB Schenker verwendet nach eigenen Angaben ausschließlich Biokraftstoff, der zertifiziert frei von Palmöl ist. Derzeit ist SAF drei bis fünf Mal teurer als herkömmlicher fossiler Kraftstoff. 

Kunden, die sich für die Zahlung des Aufschlags für eine virtuelle Zuteilung von SAF für ihre Luftfrachtsendung entscheiden, erhalten für ihre ESG-Berichterstattung eine Zertifizierung für die genaue Menge der vermiedenen Treibhausgase, so Schenker. Unter ESG-Reporting versteht man die Offenlegung von Umwelt-, Sozial- und Corporate-Governance-Informationen. Während der tatsächliche physische Einsatz von SAF auf verschiedenen Flügen erfolgen könne, werde das Klima auch so identisch geschützt, da insgesamt genau die CO2-Emissionen eines Flugs oder einer Sendung mit herkömmlichem Kerosin vermieden würden. Dieser Vorgang wird laut dem Unternehmen als virtuelle Zuteilung bezeichnet. Er könne auch für die vorgelagerten Emissionen, die bei der Herstellung und dem Transport des Biokraftstoffs entstehen, angewendet werden. (sn)

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