Wiesbaden. 2007 importierte Deutschland aus dem asiatischen Land Waren im Wert von 54,6 Milliarden Euro – sieben Jahre zuvor waren es erst 18,6 Milliarden Euro gewesen. China hat damit stark an Bedeutung gewonnen und ist in der Liste der wichtigsten Importländer von Platz zehn im Jahr 2000 auf den dritten Platz geklettert. Davor liegen Frankreich und die Niederlande. Besonders beliebt in Deutschland sind Elektronikgeräte aus China. Mit einem Anteil von 18,6 Prozent an den gesamten Importen aus dem Reich der Mitte liegen Büromaschinen und Computer vorn. An zweiter Stelle rangieren Radios, Fernseher und elektronische Bauelemente. Auch Autos kommen immer häufiger aus dem Reich der Mitte nach Deutschland - allerdings ist der chinesische Anteil an den gesamten deutschen Autoimporten mit 0,6 Prozent verschwindend gering. An Bedeutung verloren haben die Importe von Möbeln, Schmuck und Spielwaren sowie Kleidung.
Chinas Bedeutung als Warenlieferant für Deutschland wächst
China wird als Warenlieferant für Deutschland immer wichtiger. Die deutschen Importe aus der Volksrepublik haben sich seit dem Jahr 2000 fast verdreifacht, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden berichtete.