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China und Deutschland kooperieren in Schienenfrachtprojekten

Durch die Zusammenarbeit soll der Transport von Gütern nach Asien für europäische Unternehmen attraktiver werden


Datum:
21.12.2010
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Berlin/Peking. Das chinesische Eisenbahnministerium und die Deutsche Bahn haben eine Absichtserklärung zur engeren Kooperation und zum Ausbau des chinesischen Eisenbahnnetzes in Peking unterschrieben. Eingeschlossen ist die Supervision des Baus von Hochgeschwindigkeits-Schienentrassen im Land der Mitte. In einer gemeinsamen Erklärung bestätigten beide Parteien ihre Absicht den Schienenfrachttransport zu stärken und den Aufbau von neuen Transportverbindungen zwischen Asien und Europa durch eine engere Kooperation zu beschleunigen.

"Wir sind zu einer engeren Kooperation mit China bereit. Deutsches Fachwissen und deutsche Technologie werden eine wichtige Rolle bei der intensivierten Kooperation spielen. Der Schienentransport ist das Rückrat des Frachttransports. Wir wollen noch effizienter werden – insbesondere auf Langstrecken. Dies wird auch den Transporten von und nach China dienen", sagte Jan Mücke, parlamentarischer Sekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtent wicklung nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung. Zuvor hatten der deutsche Transportminister Peter Ramsauer und sein Amtskollege Li Shenglin schon eine Absichtserklärung über die engere Kooperation und den Austausch von Fachwissen insbesondere im Logistiksektor unterschrieben.

"China bietet Wachstumspotenzial für unsere Kunden und für uns. Je mehr Produktionsstätten von der Küste ins chinesische Inland verlegt werden, umso interessanter wird der Schienentransport für Importeure in Europa. Wir wollen diese Nachfrage bedienen", sagte Karl-Friedrich Rausch, Mitglied des Managementrates der DB Mobility Logistics AG und verantwortlich für Transport und Logistik. Das Ziel ist, ebenso die Russische Eisenbahn (RZD) einzubeziehen. Laut eines Berichts des The Journal of Commerce Online hat das Joint-Venture der DB und der RZD Trans Eurasia Logistics zu Beginn diesen Jahres den ersten fahrplanmäßigen direkten Schienenfrachtdienst zwischen Deutschland und Moskau eröffnet.

DB International – die Beratungsfirma der DB – hat ebenfalls zu Beginn des Jahres einen Vertrag im Wert von 40 Millionen US-Dollar (rund 30 Millionen Euro) zur Überwachung des Baus von neun Hochgeschwindigkeitsstrecken im Land der Mitte gewonnen. Gleichzeitig hat der russische Premierminister Vladimir Putin ein fast elf Milliarden schweres Investitionspaket für die Erweiterung der Kapazität der Transsibierischen Eisenbahn enthüllt. Moskau plant die Baikal-Amur-Hauptlinie (BAH) auszubauen. Putin sagte, dass die Modernisierung der Schlüsselhäfen im Pazifik, eingeschlossen Vanino und Nakhodka, durch Engstellen auf der BAH verzögert wird. (rup)

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