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CDU: Verkehrsminister Hermann missbraucht Stuttgart 21

CDU-Fraktionschef Peter Hauk
© Foto: imago/Hoffmann

Peter Hauk: Der baden-württembergische Verkehrsminister missbraucht Stuttgart 21 für seine persönlichen Wünsche


Datum:
10.06.2011
2 Kommentare

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Stuttgart. CDU-Fraktionschef Peter Hauk begrüßte die für Dienstag angekündigte Fortsetzung der Stuttgart-21-Bauarbeiten, übte aber zugleich harsche Kritik am Verhandlungsverhalten der grün-roten Landesregierung. Nicht die Bahn sei im Lenkungskreis hart geblieben, sondern die Regierung habe sich nicht kompromissbereit gezeigt, sagte Hauk am Freitag in Stuttgart. Mit Blick auf den grünen Verkehrsminister und S-21-Gegner Winfried Hermann sagte Hauk: „Er missbraucht dieses Amt für seine persönlichen Wünsche."

Nun sollten Schlichterspruch und Stresstest umgesetzt werden, ohne unwiderrufbare Baumaßnahmen in Angriff zu nehmen. Hauk vermutete, dass die Demonstrationen bei Wiederaufnahme der Bauarbeiten am Dienstag nicht eskalieren werden. Sollte es doch zu heftigen Protesten kommen, stärke dies eher das Lager der Befürworter als das der Gegner, sagte Hauk. (dpa)

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KOMMENTARE


Beisswenger

14.06.2011 - 12:30 Uhr

Das Projekt Stuttgart 21 wird in der Stuttgarter Innenstadtfür etwa 10 Jahre zu einem Verkehrschaos führen, das sich dieBefürworter einmal vor Augen führen sollten. Im Gegensatz zu deren Behauptung, man brauche dieses Projekt zur Ankurbelung der Wirtschaft, bedeutet dieses Projekt eine "Giftpille" für die weitere Entwicklung der Stadt. Alleine die durch diese Großbaustelle mitten in der Stadt verursachten Transporte wird diesen Stadtteil zu einer "no-go-zone" für alle Autofahrer machen. Wann wird die Verkehrs-Rundschau eine realistische Berichterstattung bringen ? Erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist ?


Nikolaus von Puttkamer

14.06.2011 - 13:06 Uhr

In den Nachrichten höre ich, dass über 100 Demonstranten weggetragen werden mußten, um den Bau weiterführen zu können.Dann wird wohl nun der Demonstrant für die Kosten aufkommen, die durch sein Verhalten, Widerstand gegen den Bauausführenden, entstehen. Es ist doch in einem demokratischen Verfahren der Bau des Bahnhofes entschieden worden. Soll der steuerzahlende Bürger noch die Polizeikosten tragen?


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