Dortmund. Der Bundesverband der Transportunternehmen (BVT) hat angesichts der Kritik der Europäischen Union am deutschen Mautprojekt eine Totalrevision des Mautgesetzes angeregt. Kernpunkt der Korrektur sollte eine Zweckbindung der Maut-Einnahmen ausschließlich für Straßenbauinvestitionen sein, glaubt die Vorsitzende des BVT, Dagmar Wäscher. Die Kritik der EU-Verkehrskommissarin de Palacio treffe die Bundesregierung "völlig unvorbereitet". Der Verkehrsminister habe die Regelung offenkundig nicht ausreichend mit der Brüssler Kommissarin abgestimmt. (vr/diwi)
BVT fordert "Totalrevision" des Mautgesetzes
Bedenken der EU zeigen handwerkliche Fehler der Bundesregierung