Die Polizei hat in einer bundesweiten Aktion in der Nacht zum Freitag über 27 000 Lastwagen und mehr als 300 Busse kontrolliert. Dabei seien bei nahezu jedem dritten Laster und jedem sechstem Bus Verstöße festgestellt worden, teilte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Sachsen-Anhalts Innenminister Manfred Püchel (SPD), in Magdeburg mit. An über 300 Kontrollstellen waren 3.000 Beamte im Einsatz. Insgesamt wurden fast 8.500 Laster und knapp 60 Busse beanstandet. Dabei fuhren mehr als 2.000 kontrollierte Fahrzeuge zu schnell. Etwa jeder zweite beanstandete Fahrzeugführer saß zu lange hinter dem Lenkrad. In Sachsen-Anhalt wurde ein Lkw-Fahrer angehalten, der 30 Stunden ohne Pause gefahren war. Auch der Alkoholmissbrauch spielte bei den Berufskraftfahrern eine Rolle. Unter Alkoholeinfluss standen 8 Fahrer. In Bayern wurde der Mitteilung zufolge auch ein Lkw-Fahrer unter Drogeneinfluss festgestellt. Die Kontrolle gehe darauf zurück, dass zu schnelles Fahren und unerlaubte Überstunden am Lenkrad immer wieder zu folgenschweren Unfällen mit Beteiligung von Lastern führen, hieß es. (tw/dpa)
Bundesweite Kontrolle von Lastwagen
Die Polizei hat in der Nacht zum Freitag über 27.000 Lastwagen und mehr als 300 Busse kontrolliert.