Berlin. Der Bund will bei den Verkehrsinvestitionen in den kommenden Jahren Schwerpunkte auf die Sanierung maroder Brücken und die Anbindung von Seehäfen legen. Für den Ausbau von Güterzugstrecken zu Häfen ist bis 2020 ein Programm von 300 Millionen Euro vorgesehen, wie es vor der Debatte zum Verkehrsetat am Freitag im Bundestag hieß.
Für die Erneuerung größerer Brücken an Autobahnen und Bundesstraßen hat Ressortchef Alexander Dobrindt (CSU) ein Sonderprogramm von einer Milliarde Euro bis 2017 angekündigt. Über die bisherigen Planungen hinaus sollen insgesamt 400 Millionen Euro mehr hierfür reserviert werden. Das Geld stammt aus den für diese Wahlperiode von Union und SPD vorgesehenen zusätzlichen fünf Milliarden Euro für Verkehrsinvestitionen.
Für eine effizientere Planung der meist länger laufenden Bauprojekte sollen Investitionsmittel nicht mehr am Ende eines Haushaltsjahres verfallen. Sie können nach Ministeriumsangaben künftig im folgenden Jahr ungekürzt weiter verwendet werden. (dpa)