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Bürgermeister wollen Planungen für Brennerzulauf stoppen

Streitpunkt ist der geplante Nordzulauf des Brennerbasistunnels
© Foto: Picture Alliance/dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Die Planungen für eine neue Strecke zum Brennerbasistunnel stoßen im Großraum Rosenheim auf Ablehnung.


Datum:
09.12.2016
Autor:
André Gieße
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Rosenheim. Die Planungen für den Brennerbasistunnel stoßen im Großraum Rosenheim auf Ablehnung. 23 Bürgermeister aus der oberbayerischen Region haben die Bahn aufgefordert, die Planungen für eine neue Strecke zum Brennerbasistunnel auf Eis zu legen. Die bisherigen Überlegungen der Bahn stießen bei der Bevölkerung auf große Verunsicherung, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Bürgermeister sowie der Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig und Rosenheims Landrat Wolfgang Berthaler (beide CSU).

Die Bahn hatte im Oktober Pläne veröffentlicht, auf der mögliche Bereiche für den Neubau des sogenannten Brenner-Nordzulauf eingezeichnet waren. Die neuen Gleistrassen sind nötig, um Züge zum Brennerbasistunnel zu leiten, der 2026 fertig werden soll. Welche bestehenden Knotenpunkte dabei verbunden werden, ist derzeit noch unklar.

Die Bürgermeister fordern, dass das Verfahren ausgesetzt wird, bis alle offenen Fragen geklärt sind. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) solle sich im Frühjahr 2017 vor Ort ein Bild machen und dann das weitere Verfahren festlegen, heißt es in der Mitteilung vom Donnerstag.

„Das ist eine gewisse Trendwende vonseiten der Bürgermeister“, sagte der zuständige Projektleiter bei der Bahn, Torsten Gruber, am Freitag. Zuvor sei man über Jahre hinweg in einem guten Dialog gewesen. Die Mitteilung werde zwar zur Kenntnis genommen und intern diskutiert, doch auf Eis gelegt werden die Pläne erst mal nicht. „Wir werden weiterhin die vielen geplanten Termine vor Ort wahrnehmen und unsere Planung fortsetzen“, sagte Gruber. (dpa/ag)

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