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Bürger protestieren gegen geplante Bahntrasse des Brenner-Nordzulaufs

Die Bürger befürchten eine Zerstörung der Landschaft durch die geplante Bahntrasse (Symbolbild)
© Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/picture-alliance

Mit Ballonkette und Mahnfeuer will die Bürgerinitiative Brennerdialog in Rosenheim auf die Ausmaße des Großprojekts aufmerksam machen. Ihr Sprecher kritisiert auch den geplanten Gesetzesentwurf zu beschleunigten Bauvorhaben.


Datum:
09.01.2020
Autor:
Stephanie Noll
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Langenpfunzen. Die Bürgerinitiative Brennerdialog plant am kommenden Samstag in Langenpfunzen bei Rosenheim eine Protestaktion gegen die geplante Bahntrasse des Brenner-Nordzulaufs. Wie unter anderem das regionale Onlineportal „Rosenheim24“ berichtet, sind eine Ballonkette und Mahnfeuer vorgesehen.  

Grund der Aktion: Die Bürger rechnen für die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke mit Hochtrassen, Brückenbauwerken und Überbauungen sowie bis zu 50 Meter breiten Schneisen. Sie befürchten eine massive Zerstörung der Landschaft. Durch große Luftballons und Mahnfeuer will die Initiative bei der Aktion am Wochenende sichtbar machen, in welchem Ausmaß die geplante "blaue Trasse" nach ihren Befürchtungen die Landschaft beeinträchtigen wird.  

Auch dem geplanten Gesetzentwurf des Bundesverkehrsministeriums, das den Bau von Brücken, Funkmasten und Bahnstrecken in Deutschland beschleunigen soll, sehen die Gegner des Brenner-Nordzulaufs mit Sorge entgegen. Wie der „Bayerische Rundfunk“ berichtet, kritisiert Thomas Riedrich, Sprecher des Vereins "Brennerdialog", den Umgang mit den Bürgern. Es gehe darum, Projekte durchzudrücken. "Was dem Bürger eigentlich an Rechten und an Beteiligung zugesprochen ist, wird ihm mit diesem Gesetz womöglich wieder genommen“, sagte Riedrich. Er glaube, dass das geplante Gesetz nicht europäischem Recht entspreche. (sn)

 

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