München. Eine kreative Idee, die funktioniert. Daniel Altman dienen für sein Buch „24 Stunden“ 14 Schlagzeilen der internationalen Wirtschaftspresse des 15. Juni 2005 als Aufhänger für die einzelnen Kapitel. Das News-Spektrum reicht von „Ericsson und Napster starten Musik-Download-Service“, „Brasilianische Märkte kommen im Zuge der politischen Zitterpartie ins Rutschen“ bis „Thai-Airways verzeichnet angesichts steigender Spritkosten auf Zwischendividende“. Das Ziel des Autors ist, dem Leser die Verknüpfungen der globalen Wirtschaft aufzuzeigen. Seine Grundthese lautet: In der globalen Gesellschaft ist alles vernetzt und kein Ereignis der Wirtschaft bleibt ohne Auswirkungen auf den Rest der Welt. Altman klappert mit den einzelnen Kapiteln die wichtigen Fragestellungen zu diesem Thema ab. Das Buch besticht durch die kreative Aufbereitung einer trockenen Thematik. Diese ist allerdings nicht neu und bereits ausführlich in der Öffentlichkeit diskutiert worden. Fazit: Für den Leser geeignet, der sich wenig mit dem Stichwort Globalisierung auseinandergesetzt hat. (szs) Daniel Altman, 24 Stunden, wie die globale Wirtschaft funktioniert, Campus Verlag, Frankfurt am Main 2007, 270 Seiten, gebunden, 24,90 Euro, ISBN 978-3-593-38410-8
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